Schwerpunkt

Wärmepumpen

Wärmepumpen für Neubau und Bestand – mit raumweiser Heizlastberechnung, sauberer Planung, Installation und Service aus einer Hand.

Schematische Schnittzeichnung eines Wohnhauses mit Luft-Wasser-Wärmepumpe, Speichern, Fußbodenheizung, Bad, Lüftungsanlage und Solarkollektoren.

Kurz erklärt

Eine Wärmepumpe erzeugt Wärme nicht. Sie hebt sie an.

Luft, Erdreich und Grundwasser speichern Sonnenwärme – auch im Winter. Die Wärmepumpe nimmt diese Umweltwärme auf und bringt sie mit Hilfe von Strom auf die Temperatur, die Ihre Heizung braucht.

Wie effizient das gelingt, beschreibt die Jahresarbeitszahl (JAZ): das Verhältnis von erzeugter Wärme zu eingesetztem Strom über ein Jahr. Sie hängt vor allem davon ab, wie groß der Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Heizsystem ist – und damit von einer sorgfältigen Planung.

Wie viel der Heizwärme liefert die Umwelt?

71%

Bei einer JAZ von 3,5 stammen rund 71 % der Heizwärme aus der Umwelt – aus 1 kWh Strom werden 3,5 kWh Wärme.

Rechenbeispiel. Die tatsächliche Jahresarbeitszahl hängt von Wärmequelle, Vorlauftemperatur, Gebäude und Nutzung ab – wir ermitteln sie in der Planung für Ihr Projekt.

  • Umweltwärme statt Brennstoff

    Den größten Teil der Heizwärme liefert die Umgebung – Luft, Erdreich oder Grundwasser.

  • Heizung und Warmwasser

    Ein Wärmeerzeuger für beides, mit passend dimensioniertem Speicher.

  • Gut kombinierbar

    Eigener Solarstrom deckt einen Teil des Strombedarfs, ein Bestandskessel kann als Ergänzung bleiben.

  • Ohne Verbrennung vor Ort

    Kein Brennstofflager und keine Abgase im Haus – bei Luft-Wasser-Geräten auch keine Bohrung.

Funktionsweise

Der Kältekreis in sechs Schritten.

So hebt eine Wärmepumpe Umweltwärme auf Heiztemperatur – Schritt für Schritt, am Beispiel einer Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Schema des Kältekreises: Außenluft gibt Wärme an den Verdampfer ab, der Verdichter erhöht Druck und Temperatur, im Verflüssiger geht die Wärme an das Heizungswasser, das Expansionsventil senkt den Druck. Außenluft 2 °C Verdampfer nimmt Wärme auf Strom Verdichter erhöht Druck und Temperatur ca. 60 °C Verflüssiger gibt Wärme ab Expansionsventil senkt den Druck −6 °C Heizkreis Vorlauf 35 °C

01Umweltwärme

Auch kalte Außenluft enthält nutzbare Wärmeenergie. Ein Ventilator führt sie am Verdampfer der Außeneinheit vorbei.

02Verdampfen

Das Kältemittel ist noch kälter als die Außenluft. Es nimmt deren Wärme auf und verdampft – schon bei Minusgraden.

03Verdichten

Der elektrisch angetriebene Verdichter erhöht den Druck des Kältemitteldampfes – und damit seine Temperatur. Hier kommt der Strom ins Spiel.

04Verflüssigen

Im Verflüssiger gibt das heiße Kältemittel seine Wärme an das Heizungswasser ab und wird dabei wieder flüssig.

05Entspannen

Das Expansionsventil senkt den Druck. Das Kältemittel kühlt dabei stark ab – und der Kreislauf beginnt von vorn.

06Heizen

Die Flächenheizung verteilt die Wärme mit niedriger Vorlauftemperatur gleichmäßig im Raum. Je niedriger die nötige Vorlauftemperatur, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe.

Vereinfachte Darstellung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Temperaturen sind Beispielwerte am Normpunkt A2/W35 (Außenluft 2 °C, Vorlauf 35 °C).

Wärmequellen

Luft, Erdreich oder Grundwasser.

Welche Wärmequelle passt, hängt von Grundstück, Gebäude und Aufwand ab. Wir bewerten die Optionen gemeinsam mit Ihnen.

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Die Außeneinheit nutzt die Wärme der Umgebungsluft. Sie ist am einfachsten zu erschließen und eignet sich für Neubau und Bestand. Wichtig sind ein gut gewählter Aufstellort und die Einhaltung der Schallschutzvorgaben.

Erschließung
gering – keine Bohrung nötig
Quelltemperatur
schwankt mit dem Wetter
Genehmigung
in der Regel nicht erforderlich
Planungsschwerpunkt
Aufstellort, Schall, Abtauung

Sole-Wasser-Wärmepumpe

Erdsonden oder Flächenkollektoren nutzen die Wärme des Erdreichs. Die Temperatur im Untergrund ist über das Jahr ausgeglichen – das ermöglicht eine hohe Effizienz, erfordert aber Bohrung bzw. Erdarbeiten.

Erschließung
Bohrung oder Kollektorfläche
Quelltemperatur
ganzjährig ausgeglichen
Genehmigung
für Erdsonden in der Regel erforderlich
Planungsschwerpunkt
Geologie, Sondenauslegung, Fläche

Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Über einen Förder- und einen Schluckbrunnen wird Grundwasser als Wärmequelle genutzt. Bei geeigneter Wasserqualität und -menge sehr effizient – die Voraussetzungen müssen vorab geprüft und behördlich genehmigt werden.

Erschließung
zwei Brunnen
Quelltemperatur
ganzjährig nahezu konstant
Genehmigung
wasserrechtlich erforderlich
Planungsschwerpunkt
Wasserqualität, Fördermenge

Neubau & Bestand

Entscheidend ist die Vorlauf­temperatur.

Nicht das Baujahr entscheidet, ob eine Wärmepumpe sinnvoll ist, sondern die Temperatur, die Ihre Heizflächen an kalten Tagen brauchen.

Neubau

Geringer Wärmebedarf und Flächenheizung von Anfang an: Die Anlage arbeitet mit niedrigen Vorlauftemperaturen. Wir planen Wärmepumpe, Speicher und Fußbodenheizung als ein System.

Bestand & Sanierung

Wir berechnen die Heizlast raumweise und prüfen, welche Vorlauftemperatur nötig ist. Oft genügt es, einzelne Heizkörper zu tauschen. Wo sinnvoll, bleibt der vorhandene Kessel als Ergänzung (Hybridsystem).

Niedriger Temperaturhub: ideale Bedingungen für eine effiziente Wärmepumpe.

Prinzipdarstellung bei 2 °C Außenluft. Je kleiner der Abstand zwischen Wärmequelle und Vorlauf, desto weniger muss der Verdichter leisten – und desto effizienter arbeitet die Anlage.

Systemintegration

Die Wärmepumpe ist Teil eines Systems.

Ihre Effizienz entsteht im Zusammenspiel mit Wärmeverteilung, Speichern und Energiequellen. Wählen Sie eine Komponente:

Wärmepumpe
  • Niedrige Vorlauftemperatur, große Heizfläche: die ideale Kombination für einen effizienten Betrieb – unser Fachgebiet seit 1977.

  • Auch mit Heizkörpern möglich, wenn diese für niedrige Vorlauftemperaturen ausreichend groß sind. Wir prüfen das raumweise und tauschen bei Bedarf einzelne Heizkörper.

  • Die Wärmepumpe bereitet auch das Warmwasser – über einen passend dimensionierten Speicher, auf Wunsch mit solarer Unterstützung.

  • Ein Pufferspeicher entkoppelt Erzeugung und Verbrauch und reduziert häufiges Takten der Wärmepumpe – sofern die Anlage ihn benötigt.

  • Eigener Solarstrom deckt einen Teil des Strombedarfs der Wärmepumpe; Solarthermie unterstützt die Warmwasserbereitung.

  • Der vorhandene Wärmeerzeuger kann als Ergänzung für Spitzenlasten bleiben – wenn das technisch sinnvoll und rechtlich zulässig ist.

Fußbodenheizung

Niedrige Vorlauftemperatur, große Heizfläche: die ideale Kombination für einen effizienten Betrieb – unser Fachgebiet seit 1977.

Leistungsumfang

Alles aus einer Hand.

Von der ersten Berechnung bis zur jährlichen Wartung haben Sie einen Ansprechpartner.

  1. 01

    Beratung

    Unverbindliches Fachgespräch zu Gebäude, Wünschen und Möglichkeiten.

  2. 02

    Heizlastberechnung

    Raumweise Berechnung als Grundlage für Gerätegröße und Vorlauftemperatur.

  3. 03

    Planung & Auslegung

    Wärmequelle, Speicher, Hydraulik und Wärmeverteilung aufeinander abgestimmt.

  4. 04

    Förderung

    Prüfung der aktuellen Programme und Unterstützung bei den Unterlagen im Auftragsfall.

  5. 05

    Installation

    Montage durch eigene Fachkräfte, inklusive Anpassungen an der bestehenden Anlage.

  6. 06

    Inbetriebnahme

    Einstellung der Anlage, hydraulischer Abgleich und Einweisung in die Bedienung.

  7. 07

    Wartung & Service

    Regelmäßige Wartung und Störungsdienst – auch nach Jahren.

Ablauf

Vom Erstkontakt bis zur laufenden Anlage.

  1. 01

    Erstgespräch

    Wir klären Gebäude, Wünsche und Zeitrahmen – telefonisch oder per Formular.

  2. 02

    Vor-Ort-Termin

    Aufnahme von Gebäude, Heizflächen, Aufstellort und vorhandener Technik.

  3. 03

    Heizlast & Konzept

    Raumweise Heizlastberechnung, Auswahl der Wärmequelle, Auslegung der Anlage.

  4. 04

    Angebot & Förderung

    Transparentes Angebot und Prüfung der aktuellen Förderprogramme.

  5. 05

    Installation

    Montage durch unsere Fachkräfte, koordiniert mit allen Beteiligten.

  6. 06

    Inbetriebnahme & Service

    Einregulierung, Einweisung, Übergabe – danach Wartung und Service.

FAQ

Fragen zur Wärmepumpe

Funktioniert eine Wärmepumpe auch im Altbau?

In vielen Bestandsgebäuden ja. Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern die Vorlauftemperatur, die das Gebäude an kalten Tagen benötigt. Das klären wir mit einer raumweisen Heizlastberechnung und einem Blick auf Heizflächen und Dämmstandard. Oft genügt es, einzelne Heizkörper zu tauschen – manchmal ist eine Kombination mit dem vorhandenen Wärmeerzeuger sinnvoll.

Brauche ich eine Fußbodenheizung?

Nicht zwingend. Flächenheizungen sind ideal, weil sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen auskommen. Wärmepumpen arbeiten aber auch mit ausreichend dimensionierten Heizkörpern effizient. Welche Lösung passt, zeigt die Auslegung für Ihr Gebäude.

Was bedeutet die Jahresarbeitszahl (JAZ)?

Die Jahresarbeitszahl beschreibt das Verhältnis von erzeugter Wärme zu eingesetztem Strom über ein ganzes Jahr. Eine JAZ von 3,5 bedeutet: Aus 1 kWh Strom werden im Jahresmittel 3,5 kWh Wärme. Sie hängt vor allem von Wärmequelle, Vorlauftemperatur, Gebäude und Nutzung ab.

Luft, Erdreich oder Grundwasser – welche Wärmequelle ist die richtige?

Luft-Wasser-Wärmepumpen sind am einfachsten zu erschließen. Erdreich und Grundwasser liefern über das Jahr gleichmäßigere Temperaturen und ermöglichen eine höhere Effizienz, erfordern aber Bohrungen oder Brunnen und in der Regel eine behördliche Genehmigung. Wir bewerten Grundstück, Gebäude und Aufwand gemeinsam mit Ihnen.

Wie laut ist eine Luft-Wärmepumpe?

Moderne Geräte sind deutlich leiser als frühere Generationen. Entscheidend sind Gerätewahl und Aufstellort: Abstände zu Nachbargrundstücken, schallreflektierende Flächen und die zulässigen Immissionsrichtwerte nach TA Lärm. Diese Punkte berücksichtigen wir bei der Planung.

Kann ich meine bestehende Heizung weiter nutzen?

Ja, zum Beispiel als Hybridsystem: Die Wärmepumpe übernimmt den Großteil der Heizarbeit, der vorhandene Kessel springt bei Bedarf ein – etwa an sehr kalten Tagen. Ob das sinnvoll und zulässig ist, prüfen wir im Einzelfall.

Lässt sich eine Wärmepumpe mit Photovoltaik kombinieren?

Ja. Selbst erzeugter Solarstrom kann einen Teil des Strombedarfs der Wärmepumpe decken – besonders in der Übergangszeit und bei der Warmwasserbereitung. Eine passende Regelung hilft, möglichst viel eigenen Strom zu nutzen.

Gibt es Förderung für eine Wärmepumpe?

Für den Einbau von Wärmepumpen gibt es staatliche Förderprogramme. Konditionen und Voraussetzungen ändern sich regelmäßig. Wir prüfen den aktuellen Stand für Ihr Vorhaben und unterstützen Sie im Auftragsfall bei den Unterlagen.

Wie läuft ein Wärmepumpen-Projekt ab?

Nach dem Erstgespräch sehen wir uns Ihr Gebäude an, berechnen die Heizlast und erarbeiten ein Konzept mit Angebot. Nach der Beauftragung koordinieren wir Lieferung und Montage, nehmen die Anlage in Betrieb und erklären Ihnen die Bedienung. Auf Wunsch übernehmen wir anschließend Wartung und Service.

Wärmepumpe planen

Ist Ihr Gebäude bereit für eine Wärmepumpe?

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung und vereinbaren bei Bedarf einen Vor-Ort-Termin.

Lieber direkt?

(0906) 91 011 info@fubosol.de
Fubosol Heiztechnik GmbH
Kirchenweg 11
86663 Asbach-Bäumenheim

Was planen Sie?

Ihr Gebäude
Art des Gebäudes

Bestand oder Neubau?

Wärmeverteilung

Worum geht es?

Ihre Kontaktdaten

Wie dürfen wir Sie kontaktieren?

Pflichtfelder sind mit * markiert. Ihre Anfrage ist unverbindlich.